Die Künstlerkolonie in Berlin Wilmersdorf

Der Künstlerfriedhof


Kueko Fest am Ludwig Barnay Platz 1986


Ausstellung in der Kommunalen Galerie 1989


 


Gustav Rickelt (1862–1946) war Schauspieler und Regisseur. Von 1914 bis 1927 war er Präsident der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger. Rickelt erreichte, dass 1919 der erste Tarifvertrag mit dem Deutschen Bühnenverein zustande kam. Darin wurden die Theater verpflichtet, den Schauspielern die benötigten Kostüme kostenlos zur Verfügung zu stellen. Sie sollten auch für die Vorproben vor Beginn eines Engagements bezahlt werden, was zuvor nicht der Fall war. Rickelt habe Beharrlichkeit und einen nicht zu brechenden Willen besessen, heißt es in einem Text der Bühnengenossenschaft zu seinem 100. Geburtstag.

Gustav Rickelt hatte auch wesentlichen Anteil daran, dass die Künstlerkolonie in Wilmersdorf gebaut wurde. Künstler und Schriftsteller sollten in der Siedlung „angenehme, luftige Wohnungen mit allem Komfort gegen billige Miete“ finden, schrieb Rickelt in seinen Erinnerungen. Sein Sohn Martin Rickelt (1915–2004) wurde durch seine Rolle als Onkel Franz in der Fernsehserie „Lindenstraße“ bekannt. Er enthüllte die Straßenschilder 1999 in der Künstlerkolonie. Der Weg führt Gustav-Rickelt-Weg von der Kreuznachstraße zum Südwestkorso.


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u.v.a. 


Zukunftsideen für das Stadtgebiet rund um den Breitenbachplatz

 




Ostergruss von Dieter Hallverorden

 

 

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13 Kommentare zu „Die Künstlerkolonie in Berlin Wilmersdorf

  1. Eure Webseite gefällt mir gut. Ich war gerade auf einer Führung mit/von Christian Sekula, am Tag des offenen Denkmals. Für mich, der seit 25 Jahren um die Ecke wohnt, viele interessante und auch mir noch nicht bekannten Geschichten um die Bebauung und um die Bewohner dieser Siedlung. Ich interessiere mich für eure öffentliche Arbeit und möchte gern in euren Verteiler aufgenommen werden.
    Meine E-Mail-Adresse:
    m.teschers@t-online.de

    1. Hallo Michael,

      das freut uns und wir nehmen Dich gern in unseren Verteiler auf.

      Deine Künstlerkolonie

  2. Liebe Leute von der Künstlerkolonie,
    ich finde es wunderbar, dass ihr die Tradition der Künstlerkolonie fortführt. Wir würden gern bei euch /über euch vermittelt, eine Lesung machen aus unserem Buch: „Sie emigrierten nicht, fliehen mussten sie“. Es geht u.a. um Bewohner der Künstlerkolonie Anfang der 30iger Jahre wie z. B. Ernst Bloch, Alfred Kantorowicz, Artur Koestler. (s. Website)
    MfG
    Guenter Schmidt

    1. Sehr gerne

  3. Liebe Kolonisten!
    Offenbar gibt es die Idee, im Rahmen des Rückkaufes von 20 000 Wohnungen der VONOVIA durch den Senat auch die Künstlerkolonie (die nie hätten verkauft werden dürfen) zurück zukaufen. Sollten wir, die Bewohner und der KüKo e.V. nicht eine Initiative starten, um diesem Anliegen Nachdruck zu verleihen?
    Mit freundlichen Grüßen
    C. Geier

  4. Hallo Nachbar,

    das finden wir sehr gut die Idee. Wir sollten das bei unserem kommenden Stammtisch am 25 August besprechen

  5. Hallo und liebe Grüße! Wieder etwas Neues entdeckt! Jetzt lebe ich seit 8 Jahren in Berlin und finde doch fast wöchentlich Interessantes. Habe heute das 📕 von Herrn Maurenbrecher geliefert bekommen. Morgen: Lesetag! Wenn ich zb die Lesung besuchen möchte, wo bitte muss ich denn dann hin ( Adresse)? Bin wohl zu ungeschickt , aber habe nichts gefunden. Danke für die Info 😋Karin

    1. Hallo Karin,

      Breitenbachplatz 1, 14195 Berlin in den Kolloiden gegenüber EDEKA

      Gruss Kueko

    2. …es gibt immer etwas zu entdecken 🙂

  6. Eure Webseite gefällt mir gut. Ich habe mich gerade zur Führung mit/von Christian Sekula, am Tag des offenen Denkmals angemeldet.

    Besonders gut gefallen mir auch Eure Buchempfehlungen. Weiter so !

  7. I hope this message finds you well. My name is Feng, and I am an interdisciplinary performance artist working across dance, performance, and research-based artistic practices.

    I am currently preparing an application for the German Artist Visa in Berlin, and I am writing to respectfully inquire whether you would be willing to provide a letter of recommendation in support of my application.

    Although we may not have worked together extensively, sound artist Wanqian Lin recommended that I reach out to you. I deeply respect your role and professional standing within the artistic community, and your endorsement would carry significant professional weight in this process.

    To make this request as easy and transparent as possible, I have already prepared a draft recommendation letter in English (and German, if preferred), fully aligned with the formal requirements of the visa application. Of course, you would be very welcome to revise, adjust, or decline any part of the text as you see fit.

    I completely understand if your schedule or circumstances do not allow you to support this request, and I truly appreciate your time and consideration regardless of your decision.

    If you would like to review my portfolio, CV, or further background information, I would be very happy to provide them.

    Thank you very much for your time and consideration.

    Kind regards,

    Jiang Feng

  8. Ich wohnte bis 1965 in Berlin und zwar Rauenthaler Strape Ecke Laubenheimer Straße. In den Folgejahren besuchte ich oft meinen Kiez und somit auch den Ludwig- Barnay- Platz (Laubenheimer Platz) und auch im Juni dieses Jahres. Der Platz wurde offensichtlich neu gestaltet. Vermisst habe ich das Mahnmal für die politisch Verfolgten der Künstlerkolonie oder habe ich das übersehen. Es stand immer kurz vor der Bonner Straße.

    1. Willkommen zurück in der Künstlerkolonie. Das Mahnmal für die politisch Verfolgten ist an seinem angestammten Platz.

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